Stensen-Kreis: Vortrag am 16.02.2023

Wie kann Gott das nur zulassen? – Wo bist du, Gott?! 

Das Krisenjahr 2022 – Krieg in Europa, Klima- und Energiekrise und die Ängste der „letzten Generation“ – fordert unseren Glauben heraus. Wir bekennen ja den Schöpfer des Himmels und der Erde, den „Vater überm Sternenzelt“ und loben IHN, der jedes Haar auf unserem Haupt gezählt hat. Wie geht das alles zusammen? Geht es überhaupt zusammen? Um diese Fragen geht es an diesem Abend. Wir tasten uns entlang an der Einsicht, dass diese Fragen Menschen zu allen Zeiten bewegt haben, dass Menschen an Gott gelitten haben und dass das Gebet – wenn es denn nicht gänzlich verstummt ist – oft nur noch als lauter oder leiser Schrei vernehmbar ist. Wir sind mitten in der Erfahrung vieler Psalmbeter. Unser Glaube wird nur dort echt sein können, wenn er zurückfindet in die „Gestimmtheit des Beters“.  

Herzlich laden wir Sie ein:

Ort: Rostock, Christuskirche, Stensenraum
Referent: Rudolf Hubert, Schwerin
Zeit: 16.02.2023, Beginn 19.30 Uhr

Weitere Veranstaltungen des Stensen-Kreises:

09.03.
Missbrauch in der Katholischen Kirche – Die Ergebnisse und Analysen der Studie zu Mecklenburg
Ref.: Martin Colberg, Hamburg

25.03.
Wie hat Jesus Eucharistie gewollt? Ein Blick zurück nach vorn
Studientag mit Prof. Dr. Ansgar Wucherpfennig, SJ, Frankfurt/Main
Ort: Christuskirche, Häktweg 4–6, 18057 Rostock
Beginn: 09.45 Uhr
Ende: 15.30 Uhr

Die Evangelien sind aus den Erfahrungen mit dem auferstandenen Jesus geschrieben. Sie erinnern Jesus nicht als einen toten und gewesenen Menschen, sondern als einen, der lebendig gegenwärtig ist, auch in der Eucharistie. Die Kirche feiert Eucharistie, weil der Auferstandene sich ihr als Lebender in Erinnerung ruft. Wie hat der auferstandene Jesus Eucharistie gewollt?
Es ist Konsens über die Konfessionsgrenzen hinweg, dass Jesus die Eucharistie als Sakrament eingesetzt hat, doch die Eucharistie ist nachösterlich entstanden und entwickelte sich aus Mahltraditionen der Umwelt.
Von ihrer theologischen Bedeutung her gehört sie aber in die Mitte des Lebens Jesu, nicht an dessen Ende. Beim letzten Abendmahl mit seinen Jüngern hat Jesus eher an das Leben als an den Tod gedacht. Für ihn stand das Mahl, das gemeinsame Essen, im Mittelpunkt – nicht ein Sühneopfer. Entsprechend haben sich in der Frühzeit des Christentums Menschen zu Mahlfeiern getroffen, in denen sie die Gegenwart des Auferstandenen erfuhren. Diese Feiern hatten unterschiedlichste Formen und waren doch in Einheit verbunden.
Der Referent: Der Jesuit Prof. Dr. Ansgar Wucherpfennig lehrt Exegese des Neuen Testaments an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main.

20.04.
75 Jahre Israel – Eine Geschichte voller Konflikte und Erfolge
Ref.: Prof. Dr. Jakob Rösel, Rostock

11.05.
G'schichten aus Wien - Wienerlieder und Anekdoten – Ein musikalischer Vortrag
Ref.: Andreas Lettowsky, Schwerin
Reinhard Kotitschke, Schwerin

01.06.
Lesung: TOTENTANZ – 1923 und seine Folgen
Ref.: Jutta Hoffritz, Hamburg

Veranstaltungsort:
Christuskirche, Stensenraum, Häktweg 4–6, 18057 Rostock
Beginn: 19.30 Uhr



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